Bürgerentscheid am 29. November: Sie haben es in der Hand!

Am 29. November wird es den zweiten Bürgerentscheid in der Geschichte unserer Stadt geben: Alle Kielerinnen und Kieler sind dazu aufgerufen darüber zu entscheiden, ob sich Kiel als Ausrichter der Segelwettbewerbe gemeinsam mit Hamburg für die Olympischen Spiele 2024 bewerben soll.

Auf diesen Seiten wollen wir Ihnen wichtige Gründe nennen, warum Sie bei diesem Bürgerentscheid mit NEIN stimmen sollten. Kiel braucht kein viele Millionen Euro teures olympisches Größenwahnprojekt, nur um den Geltungsdrang einiger Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitiker zu befriedigen. Unsere Stadt braucht keine Segelwettbewerbe, die am Ende den Segelstandort Kiel kaputt machen, nur um den Profitinteressen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und seiner Sponsoren zu dienen. Die Olympia-Bewerbung von Hamburg und Kiel wäre eine massive Steuergeldverschwendung und ein potentielles Miliardengrab!

Stimmen Sie am 29. November mit NEIN!



Unsere Freundinnen und Freunde in Hamburg:

Auf den Seiten der verschiedenen Bündnisse und Organisationen aus der Hansestadt finden Sie weitere Argumente, warum Olympische Spiele in Kiel, Hamburg oder anderswo derzeit nicht den Interessen der Bürgerinnen und Bürger dienen.


Wichtige Klarstellung:

Nazis raus! (Symbol: Durchgestrichene Swastika)

Zusammen mit Ihrer Abstimmungsbenachrichtigung haben Sie ebenso ein Informationsblatt mit den Standpunkten und Begründungen [pdf] erhalten. Über der Begründung der Ratsminderheit (also der Gegner einer Olympia-Bewerbung) ist angegeben, dass diese u.a. von einem Ratsherrn Gutsche mitgetragen würde. Der polizeibekannte Neonazi Hermann Gutsche ist bei der letzten Kommunalwahl als Vertreter der NPD-Tarnliste „Wahlalternative Kieler Bürger“ knapp in die Kieler Ratsversammlung gewählt worden.

Die Ratsfraktion DIE LINKE sowie der Ratsherr Nonnsen legen ausdrücklich Wert auf die Feststellung, dass der Text zur Begründung der Ablehnung einer Olympia-Bewerbung selbstverständlich NICHT mit dem Ratsherrn Gutsche abgestimmt worden ist. Das Erscheinen seines Namens an dieser Stelle konnte von uns leider nicht verhindert werden und liegt einzig in den gesetzlichen Verfahrensregeln für einen Bürgerentscheid begründet. Auf Meinungsäußerungen von Neonazis gegenüber der Stadtverwaltung haben wir keinen Einfluss.