Olympische Spiele würden dem Segelstandort Kiel schaden und die Kieler Woche unattraktiver machen

Attraktiver Segelsport statt Größenwahn! Bürgerentscheid am 29. November: NEIN zu Olympia in Kiel (DIE LINKE. Kiel)In Kiel findet die größte Segelregatta der Welt, die Kieler Woche, statt. Jedes Jahr nehmen über 5.000 Seglerinnen und Segler an den Regatten teil. Die geplante Neugestaltung des Hafens in Schilksee orientiert sich allerdings an den Erfordernissen einer olympischen Segelregatta. An Olympischen Spielen nehmen lediglich rund 380 Seglerinnen und Segler teil.

Wenn Olympia nach Kiel kommt soll das Hafenvorfeld in Schilksee verkleinert werden, so dass Parkplätze und Raum für Veranstaltungen bei Großereignissen wie der Kieler Woche fehlen würden.

Außerdem ist geplant, die Vaasahalle abzureißen und ebenso wie das Olympische Dorf auf der Wiese neu zu errichten, auf welcher jetzt während der Kieler Woche vor allem jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer campen.
Wenn Campingmöglichkeiten während der Kieler Woche wegfallen und neben dem ohnehin hohen Startgeld eine teure Unterkunft gemietet werden muss, würde die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kieler Woche sinken.

Im Großen und Ganzen würden die Olympischen Spiele dem größten Segelsportereignis der Welt und somit dem Segelstandort Kiel schaden.

Auch auf die derzeitigen Liegeplatzinhaber würde 2024 große Unannehmlichkeiten zukommen: In der Machbarkeitsstudie der Stadt Kiel [pdf] wird dargestellt, dass die Hafenbecken für den Zeitraum der Olympischen Spiele komplett Presse- und Trainingsbooten zur Verfügung gestellt werden würden. Das hieße, für mindestens vier Wochen einen anderen Liegeplatz nutzen zu müssen. Wenn Segeln wieder ins Programm der Paralympics aufgenommen werden sollte, würde sich dieser Zeitraum deutlich verlängern.

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